Informationen zu Corona-Maßnahmen im Schulbetrieb

Hygieneplan der Grundschule Bernried am Starnberger See für das

Schuljahr 2020/2021 auf Grundlage des Rahmen-

Hygieneplans von 02.10.2020 des Bayerischen

Kultusministeriums

 

Der Hygieneplan der Grundschule Bernried am Starnberger See ist eng angelehnt an den Rahmen-Hygieneplan zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus nach der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 02.10.2020 (Geltung ab dem Schuljahr 2020/2021, Stand: 02.10.2020)

Die Aufnahme der Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand

von 1,5 m ist nur bei strikter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen

umsetzbar. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bei der Umsetzung von Infektionsschutz- und Hygieneplänen mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler genau über die Hygienehinweise unterrichtet werden, sie ernst nehmen und ebenfalls umsetzen.

 

 

Aufenthalt auf dem Schulgelände:

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend.

Personen, die 

  • mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen (z. B.

Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Hals-

oder Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) 

  • in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder bei denen seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder 
  • die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen, 

dürfen die Schule nicht betreten!

 

 

Besondere Rahmenbedingungen für den Unterricht

Allgemeine Verhaltensregeln

  • Augenmerk soll auf die Händehygiene gelegt werden, d.h.  regelmäßiges Händewaschen (für 20 – 30 Sekunden).
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch). 
  • Verzicht auf Körperkontakt (z.  B.  persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt. 
  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund.
  • Eintreffen und Verlassen des Schulgebäudes unter Wahrung des Abstandsgebots.
  • Nutzung fest zugewiesener Ein- und Ausgänge.
  • Wo immer es im Schulgebäude möglich ist, soll generell auf einen Mindestabstand

von 1,5 m geachtet werden, u. a. in den Fluren, Treppenhäusern, im Sanitärbereich, sowie bei Konferenzen, im Lehrerzimmer, bei Besprechungen und Versammlungen.

 

Unterrichtsbetrieb:

  • Schülerinnen und Schülerbetreten und verlassen die Schule durch die Notausgangstüren der Klassenzimmer.
  • Jahrgangsmischung wird weitestgehend vermieden.
  • Frontale Sitzordnung mit höchstmöglichem Abstand der Einzeltische.
  • Am zugeordneten Platz, zum Essen, bei Musik und Sport oder aus pädagogisch-didaktischen Gründen darf die Mund-Nasenbedeckung mit Erlaubnis der Lehrkraft abgenommen werden.
  • Der Pausenhof ist in 4 Bereiche geteilt, um eine Durchmischung zu vermeiden. 
  • Pausenspielzeug wird nicht ausgegeben, kein Fußball.
  • Grundsätzliches Abstandhalten (mind. 1,5 m), abgesehen von Ausnahmen; Verzicht auf Körperkontakt.
  • Während Busfahrten besteht Maskenpflicht.

 

Hygiene im Unterricht:

  • Nach dem Ankommen, nach Partner- und Gruppenarbeiten, nach der Pause und vor den Brotzeitpausen waschen sich die Kinder die Hände, am Waschbecken im Klassenzimmer. Vor und nach dem Instrumental- und Sportunterricht müssen ebenfalls die Hände gewaschen werden.
  • Die Kinder gehen nur einzeln zur Toilette. Vor den Toiletten befindet sich eine Toiletten-Ampel.
  • Klassenzimmer, Tische, Böden, Toiletten und Handkontaktflächen werden täglich gereinigt. 
  • Intensives Quer-/Stoßlüften der Räume alle 45 Minuten für mind. 5 Minuten. 
  • Kein Austausch von Material der Schülerinnen und Schüler untereinander (Lineal, Stifte,

Arbeitsmittel). Gemeinsames Nützen von Material (auch Musik oder Sport) nur mit

Händewaschen vorher und nachher, wenn eine Desinfektion nicht möglich ist.

  • Benutzung der Umkleideräume für Sport mit Abstand.
  • Singen im Unterricht und im Freien nur mit 2 m Abstand.
  • Schülerinnen und Schüler werden über die Hygienemaßnahmen der Schule unterrichtet, deren Einhaltung durch das Lehrpersonal eingefordert.

 

Raumhygiene (für alle Räume der Schule gültig)

  • Reinigung des Schulgebäudes: Regelmäßige Oberflächenreinigung, insbesondere

der Handkontaktflächen (Türklinken, Lichtschalter, Treppen- und Handläufe etc.)  zu

Beginn oder Ende des Schultages bzw.  bei starker (sichtbarer) Kontamination auch anlassbezogen zwischendurch. 

  • Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen CO-

VID-19-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen.  Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

  • Intensive Lüftung (Stoßlüftung) der Räume: Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw.  Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 Minuten) vorzunehmen, wenn möglich auch öfters während des Unterrichts.

 

Vorgehen bei (möglicher) Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers

Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen

  • Bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen (wie Schnupfen oder gelegentliches Husten) ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn nach 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Kinder mit Fieber werden isoliert und müssen abgeholt werden.
  • Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. 

Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19 Erkrankung

  • Tritt eine bestätigte COVID-19 Erkrankung bei einer Schülerin/ einem Schüler auf, so wird die Klasse für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Es erfolgt eine Testung in Zuständigkeit des Gesundheitsamts.  Unterricht findet als Distanzunterricht statt. 

 

Individuelle Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen

Sofern in einer Region eine betriebs- bzw. einrichtungsbezogene Eingrenzung der Infektionsfälle nicht möglich ist, greift das folgende dreistufige Verfahren, das am konkreten

Infektionsgeschehen orientiert ist und zunächst die einzelne Klasse bzw.  die einzelne

Schule, dann aber auch die Infektionszahlen auf Kreisebene in den Blick nimmt. 

Die bei den Stufen 1 bis 3 genannten Inzidenzwerte sind dabei als Richtwerte zu verstehen, die den Gesundheitsämtern als Orientierungshilfe bei ihrer Entscheidung dienen.

Grundsätzlich sollten die genannten Schwellenwerte bei Stufe 1 und 2 in einem Kreis

nicht nur kurzfristig, sondern über mehrere Tage hinweg aufgetreten sein, um eine belastbare Entscheidung treffen zu können. 

Bei Stufe 3 (Überschreitung des Schwellenwertes) müssen die Maßnahmen, die im Rahmen des dann zu erstellenden Beschränkungskonzepts unter Berücksichtigung des Ausbruchsgeschehens festgelegt werden, zeitnah bei Überschreitung des Schwellenwerts

erfolgen. Auch regionale Unterschiede innerhalb eines Kreises können Berücksichtigung

finden.

Vollständige Schulschließungen aller Schulen aller Schularten ab einem bestimmten Inzidenzwert und somit eine vollständige Umstellung auf Distanzunterricht erfolgen daher grundsätzlich nicht.

 

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis): 

Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und

StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

 

Stufe 2:  Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden

zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während

des Unterrichts verpflichtet, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewähr

leistet werden kann. 

An den Grundschulen muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen werden.

 

Stufe 3:  Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt):

  • Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m; 
  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schüler auch am Sitzplatz im

Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen.

  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten

werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und

eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen

Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

  • Eine (etwaige) Notbetreuung ist eingeschränkt möglich.

 

 

 

 

Bernried, 10.10.2020                                          gez. Eva Holzer

Informationen zum Unterrichtsbeginn im Schuljahr 2020/2021
vom Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL
200907 M-Schreiben Schuljahresbeginn_Elt[...]
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Drei-Stufen-Plan zum Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/2021 vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus
- Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte –
Stand: 07.09.2020
200907 Übersicht Hygienekonzept.pdf
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Grundschule Bernried, Starnberger See