Informationen zu Corona-Maßnahmen im Schulbetrieb

Hygieneplan der Grundschule Bernried am Starnberger See für das

Schuljahr 2020/2021 auf Grundlage des Rahmen-

Hygieneplans von 06.12.2020 des Bayerischen

Kultusministeriums

 

Der Hygieneplan der Grundschule Bernried am Starnberger See ist eng angelehnt an den Rahmen-Hygieneplan zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus nach der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 09.12.2020 (Geltung ab dem Schuljahr 2020/2021, Stand: 09.12.2020)

 

Die Aufnahme der Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand

von 1,5 m ist nur bei strikter Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen

umsetzbar. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen bei der Umsetzung von Infektionsschutz- und Hygieneplänen mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler genau über die Hygienehinweise unterrichtet werden, sie ernst nehmen und ebenfalls umsetzen.

 

Aufenthalt auf dem Schulgelände:

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend.

Personen, die 

  • mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen (z. B.

Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Hals-

oder Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) 

  • in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder bei denen seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder 
  • die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,
  • dürfen die Schule nicht betreten!

 

Besondere Rahmenbedingungen für den Unterricht

Allgemeine Verhaltensregeln

  • Augenmerk soll auf die Händehygiene gelegt werden, d.h.  regelmäßiges Händewaschen (für 20 – 30 Sekunden).
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch). 
  • Verzicht auf Körperkontakt (z.  B.  persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt. 
  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund.
  • Eintreffen und Verlassen des Schulgebäudes unter Wahrung des Abstandsgebots.
  • Nutzung fest zugewiesener Ein- und Ausgänge.
  • Wo immer es im Schulgebäude möglich ist, soll generell auf einen Mindestabstand

von 1,5 m geachtet werden, u. a. in den Fluren, Treppenhäusern, im Sanitärbereich, sowie bei Konferenzen, im Lehrerzimmer, bei Besprechungen und Versammlungen.

 

Unterrichtsbetrieb:

  • Schülerinnen und Schüler betreten und verlassen die Schule durch die Notausgangstüren der Klassenzimmer.
  • Jahrgangsmischung wird vermieden.
  • Frontale Sitzordnung mit höchstmöglichem Abstand der Einzeltische.
  • Am zugeordneten Platz darf zum Essen und Trinken oder im Einzelfall aus pädagogisch-didaktischen Gründen die Mund-Nasenbedeckung mit Erlaubnis der Lehrkraft abgenommen werden.
  • Der Pausenhof ist in 4 Bereiche geteilt, um eine Durchmischung zu vermeiden. 
  • Pausenspielzeug wird nicht ausgegeben, kein Fußball.
  • Grundsätzliches Abstandhalten (mind. 1,5 m), abgesehen von Ausnahmen; Verzicht auf Körperkontakt.
  • Während Busfahrten besteht Maskenpflicht.

 

Hygiene im Unterricht:

  • Nach dem Ankommen, nach Partner- und Gruppenarbeiten, nach der Pause und vor den Brotzeitpausen waschen sich die Kinder die Hände, am Waschbecken im Klassenzimmer. Vor und nach dem Instrumental- und Sportunterricht müssen ebenfalls die Hände gewaschen werden.
  • Die Kinder gehen nur einzeln zur Toilette. Vor den Toiletten befinden sich Bodenmarkierungen und eine Toiletten-Ampel.
  • Klassenzimmer, Tische, Böden, Toiletten und Handkontaktflächen werden täglich gereinigt. 
  • Intensives Quer-/Stoßlüften der Räume alle 20 Minuten für mind. 5 Minuten oder bei Anzeige des CO2-Messgerätes. 

Während des Lüftens darf die Maske am Platz abgenommen werden.

  • Kein Austausch von Material der Schülerinnen und Schüler untereinander (Lineal, Stifte,

Arbeitsmittel). Gemeinsames Nützen von Material (auch Musik oder Sport) nur mit

Händewaschen vorher und nachher, wenn eine Desinfektion nicht möglich ist.

  • Benutzung der Umkleideräume (für Sport) mit Abstand.
  • Singen im Unterricht und im Freien findet momentan nicht statt.
  • Sportunterricht findet momentan nicht statt. Normalerweise orientiert sich der Sportunterricht orientiert sich am Rahmenhygieneplan Sport.
  • Schülerinnen und Schüler sind über die Hygienemaßnahmen der Schule unterrichtet, deren Einhaltung durch das Lehrpersonal eingefordert.

 

Raumhygiene (für alle Räume der Schule gültig)

  • Reinigung des Schulgebäudes: Regelmäßige Oberflächenreinigung, insbesondere

der Handkontaktflächen (Türklinken, Lichtschalter, Treppen- und Handläufe etc.)  zu

Beginn oder Ende des Schultages bzw.  bei starker (sichtbarer) Kontamination auch anlassbezogen zwischendurch. 

  • Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen CO-

VID-19-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen.  Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

  • Intensive Lüftung (Stoßlüftung) der Räume: Mindestens alle 45 min ist eine Stoßlüftung bzw.  Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mindestens 5 Minuten) vorzunehmen, wenn möglich auch öfters während des Unterrichts.

 

Vorgehen bei (möglicher) Erkrankung einer Schülerin bzw. eines Schülers

Bei Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen gilt Folgendes:

 

a) Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkrankungssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) ist ein Schulbesuch Schülerinnen und Schülern der Grundschulen/Grundschulstufen der Förderzentren weiterhin möglich. An weiterführenden, einschließlich der beruflichen Schulen ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn

 

 nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde UND

 im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine SARS-CoV-2 Infektion ausgeschlossen wurde

 

Betreten Schülerinnen und Schüler die Schule dennoch vor Ablauf von 48 Stunden, werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.

 

b) Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in allen Schularten erst wieder möglich, sofern die Schüler bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 48 Stunden betragen. Auf Verlangen der Schulleiterin bzw. des Schulleiters müssen die Eltern /Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen.

c) Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ist eine Tätigkeit des unterrichtenden und nicht-unterrichtenden Personals erst möglich, wenn mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR- oder AG-Test) oder einer ärztlichen Bescheinigung ist auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich.

 

Krankes unterrichtendes und nicht-unterrichtendes Personal in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall muss zu Hause bleiben und darf nicht eingesetzt werden. 4Es darf die Tätigkeit erst wieder aufnehmen, wenn das Personal bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stunden betragen.

 

Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztlichen Attests erforderlich. Die Entscheidung über die Durchführung eines Tests wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeitzeit getroffen.

 

Telefonische und telemedizinische Konzepte sind möglich.

Bei einer bestätigten COVID-19-Erkrankung gilt Folgendes:

Reguläres Vorgehen in allen Klassen außer bei Abschlussklassen während der Prüfungsphase

 

Wird eine Schülerin bzw. ein Schüler während der regulären Unterrichtsphase mittels PCR-Test oder Antigentest positiv auf SARS-CoV-2 getestet, so wird für die jeweilige Schulklasse bzw. Lerngruppe sofort ab Diagnose für fünf Tage die Quarantäne bzw. Kohortenisolation durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Mit dem Tag der Diagnosestellung (= Bekanntwerden des positiven Testergebnisses) beginnt die Kohortenisolation (siehe https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/12/20201205_infoblatt_kohortenisolation-schueler.pdf).

 

Am fünften Tag sollen die unter Kohortenisolation stehenden Schülerinnen und Schüler mittels Antigenschnelltest oder PCR-Test im Rahmen der vorhandenen Testmöglichkeiten getestet werden.

Die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler werden wieder zum Unterricht zugelassen. 5Vor Wiederaufnahme des Schulbesuchs ist der Schulleitung unaufgefordert eine „Bestätigung über einen negativen Test auf SARS-CoV-2“ vorzulegen oder zu übermitteln.

 

Individuelle Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen

 

Der bisherige Drei-Stufen-Plan wird daher ausgesetzt.

 

Die zuständigen Gesundheitsbehörden haben den Auftrag der Situation vor Ort entsprechende, weiterreichende Einzelmaßnahmen einzuleiten.

Daher können die Gesundheitsämter nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei Infektionsvorkommnissen oder Verdachtsfällen in einzelnen Klassen, Kursen oder Schulen jeweils für diese weiterhin anordnen, dass

o ein Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen und in den Räumen für den schulischen Ganztag bzw. der Mittagsbetreuung einzuhalten ist                                                                                  oder

o der Präsenzunterricht vorübergehend eingestellt wird.

 

Die Entscheidung hierüber erfolgt künftig jedoch nicht auf der Basis eines bestimmten Inzidenzwerts, sondern allein auf Basis der Situation an der Einzelschule.

 

Zuständigkeiten

 

Für die Anordnung sämtlicher auf das Infektionsschutzgesetz gestützten Maßnahmen (z. B. Anordnungen in den Einzelfällen nach Ziff. 2.3, Quarantänemaßnahmen (einzelner) Schüler/Lehrer, vgl. Nr. 14) sind die Kreisverwaltungsbehörden oder eine ihnen übergeordnete Behörde zuständig.

Ist ein Benehmen mit der Schulaufsicht herzustellen, übernimmt die Leiterin bzw. der Leiter des jeweiligen Schulamtes u.a. die Kommunikation mit den anderen Schulaufsichtsbehörden (Bereich Schulen der Regierungen, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien, Realschulen und Berufliche Oberschulen). Sofern weiterer Abstimmungsbedarf besteht, erfolgt eine Abstimmung mit der Konferenz der Schulaufsicht. Die Einberufung der Konferenz der Schulaufsicht übernimmt der Bereich Schulen der Regierungen.

 

Sofern ein Wechselunterricht erforderlich wird und infektionsschutzrechtliche Gründe nicht entgegenstehen, entscheidet im Rahmen der Unterrichtsgestaltung über die konkrete Art und Weise der Durchführung des Wechselunterrichts die Schulleiterin bzw. der Schulleiter in Anbetracht der Gegebenheiten vor Ort. 2Dabei sollen zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Organisation des Distanzunterrichts Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Eingangsklassen Vorrang bei der Durchführung von Präsenzunterricht gewährt werden. Ebenso sind Abschlussklassen vordringlich zu behandeln; hierzu zählt auch die Jahrgangsstufe 4.

 

 

Bernried, 12.12.2020                                                            gez. Eva Holzer

Druckversion Druckversion | Sitemap
Grundschule Bernried, Starnberger See